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„Rohtenburg“ darf nun auch in Deutschland gezeigt werden

RohtenburgAuf internationalen Festivals ist er längst erfolgreich, doch in Deutschland hat ihn noch fast Niemand gesehen: Der Horrorfilm „Rohtenburg“ basiert auf wahren Begebenheiten rund um den Kannibalen- mord von Rothenburg im Jahre 2001.
Ein durch das Oberlandesgericht Frankfurt verhängtes Aufführungsverbot in deutschen Kinos wurde nun vom Bundesgerichtshof aufgehoben. Der als „Kannibale von Rothenburg“ verurteilte Mörder Armin Meiwes hatte sich auf eine Verletzung seines Persönlichkeitsrechts berufen. Dies sahen die Richter jedoch anders. Vielmehr seien viele Einzelheiten des Tathergangs inzwischen längst bekannt und zum Teil auch durch Mithilfe des Täters selbst an die Öffentlichkeit gelangt.
Helge Sasse, Vorstandsvorsitzender der Senator Entertainment AG, kommentierte das neue Urteil: „Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs zugunsten der Kunstfreiheit ist richtungsweisend. Sie ist auch ein positives Signal an die gesamte Filmbranche. Ich freue mich, dass der Weg für diesen preisgekrönten Film nun auch in Deutschland frei ist.“
Wann der Film von Marco Weber in den deutschen Kinos startet, steht indes noch nicht fest.

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