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Romy Schneider-Ausstellung im Museum für Film und Fernsehen

Romy Schneider1938 wurde Romy Schneider in Wien geboren, 1982 starb sie in Paris. Dazwischen liegt keine, unter anderem auch in Berlin verbrachte, glückliche Zeit. Von ihr stammt der berühmte Satz: „Ich kann nichts im Leben – aber alles auf der Leinwand.“ In den Kontext dieser Verquerung mag passen, dass zu ihrem 70. Geburtstag im letzten Jahr vor allem Bildbände erschienen, die sich einmal mehr auf Schneiders tragische Liebesunglücke kaprizierten. Demge­gen­über richtet die von Daniela Sannwald kuratierte Ausstellung „Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris“ nun den Fokus auf die künstlerische Arbeit der Schauspielerin: In fünf werkbiografisch orientierten, nicht chronologisch geordneten Bereichen, denen jeweils eine audiovisuelle Installation zugeordnet ist, thematisieren Dokumente, Plakate, Kostüme, Fotos und Gegenstände aller Art nicht nur Schneiders Rollen- und Imagewechsel, sie zeigen auch ein mediales Wechselspiel zwischen Projektion und Selbstinszenierung.

Text: Alexandra Seitz

Foto: Georges Pierre

Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris, Deutsche Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen, ab 5.12.2009

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