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Rosa von Praunheim liest aus „Rosas Rache“

rosa-vonSeit seinem 17. Lebensjahr führt er Tagebuch, schonungslos gegen sich selbst und seine Umwelt. Erst sechzigjährig erfährt er, dass seine leibliche Mutter 1946 in der Psychiatrie verstorben ist, und sehr wahrscheinlich ermordet wurde. Rosa von Praunheim hatte das Glück, seine Verrücktheit in über siebzig Filmen zu verarbeiten, und das Glück schwul und kämpferisch zu sein, in einer Zeit, in der es kein KZ mehr gab. „Rosas Rache: Filme und Tagebücher seit 1960″ ist eine Abrechnung mit sich selbst und seinen Feinden, mit spießigen Schwulen, Heteros und Menschen, die die Kunst verraten. Seine Adoptiv-Mutter sagte ihm einmal, sie hätte zwei Weltkriege überlebt: Er sei der Dritte.

Rosa von Praunheim wird sein Buch „Rosas Rache: Filme und Tagebücher seit 1960“ persönlich vorstellen. Der Eintritt ist frei – telefonische Anmeldung unter: Tel. Tel. 030/902 91 20 81

Mi, 1.7. um 18 Uhr in der
Volkshochschule Charlottenburg, Pestalozzistraße 40-41, Charlottenburg, Tel. 030/902 91 20 81

Foto: Master Patrick

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