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„Safe House“ im Kino

Safe House

Ein Safe House ist ein geheimer Unterschlupf, in dem der CIA etwa entführte Personen unterbringt oder aber Verhöre durchführt. In einem Safe House in Kapstadt versucht ein spezieller Einsatztrupp der CIA gerade, Tobin Frost mittels Waterboarding zum Sprechen zu bringen, als eine Söldnergruppe in das Haus eindringt und sie niedermetzelt. Nur Frost und der „Hausmeister“ Mike Weston können entkommen. Interessenten, Frost umzubringen, gibt es genug, schließlich hat der ehemalige CIA-Mann, der seit geraumer Zeit Staatsgeheimnisse an den Meistbietenden verkauft, kurz zuvor brisante Informationen erworben.
Ein hübsches Katz-und-Maus-Spiel hat Daniel Espinosa, der schwedische Regisseur chilenischer Abstammung, der mit „Easy Money“ 2010 nicht nur in seinem Heimatland den erfolgreichsten Film des Jahres drehte, sondern auch Hollywood aufmerksam werden ließ, hier inszeniert. Jenseits der bemerkenswert physisch inszenierten Verfolgungsjagden ist es Denzel Washingtons Figur, die den Film interessant macht. Überlegen bis zur Selbstgefälligkeit, bleibt Tobin Frost bis zum Ende ein Rätsel.

Text: Frank Arnold

Foto: Jasin Boland / Universal Studios

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Safe House“ im Kino in Berlin

Safe House, USA 2012; Regie: Daniel Espinosa; Darsteller: Denzel Washington (Tobin Frost), Ryan Reynolds (Matt Weston), Vera Farmiga (Catherine Linklater); 115 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 23. Februar

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