Kino & Stream

Schlechtester Kinobesuch in den USA seit 1995

Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Erste Schätzungen der National Association of Theatre Owners (NATO) gehen davon aus, dass sowohl beim Umsatz als auch bei den Besucherzahlen in den Kinos der USA die Werte des Vorjahres nicht erreicht werden können. Insgesamt rechnet die NATO für 2011 mit 1,28 Mrd. Kinobesuchern in den USA. Das sind nicht nur 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr, sondern auch der schlechteste Wert seit 1995 (1,211 Mrd.). Der Rekord wurde 2002 mit 1,57 Mrd. Besuchern aufgestellt. Beim Umsatz rechnet die NATO mit einer Summe von 10,2 Mrd. Dollar, die um 3,6 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres liegt.
Zum Jahreswechsel sollte es „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ gelingen, Platz eins der US-Kinocharts zu halten. Dem jüngsten Teil des „Mission: Impossible“-Franchises wird ein Vier-Tages-Einspiel im Bereich von 40 Mio. Dollar zugetraut, so dass ihm insgesamt in den USA spielend der Sprung über die 100-Mio.-Dollar-Marke gelingen sollte. Außerhalb Nordamerikas steht am kommenden Wochenende der Sprung über die 200-Mio.-Dollar-Marke an.
Apropos „außerhalb Nordamerikas“: dort hatten die sechs großen US-Studios 2011 das beste Jahr ihrer Geschichte. 13,53 Mrd. Dollar bedeuteten nicht nur eine sechsprozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert, sondern auch das beste je erzielte Einspiel außerhalb Nordamerikas.

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: David James / Paramount Pictures

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