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Schlöndorff wird in Lodz für sein Lebenswerk ausgezeichnet

SchlöndorffSchlöndorff versteht sich als politischer Filmemacher, der immer wieder seine Stimme gegen Faschismus, Krieg, Gewalt und Ungerechtigkeit erhebt und sein eigenes empfindliches Gerechtigkeitsgefühl auf seine Filme überträgt.
Bereits Anfang der 60er Jahre arbeitete er als Assistent diverser namhafter Regisseure wie Louis Malle, bevor er 1963 sein erstes Drehbuch „Der junge Törless“ nach einem Roman von Robert Musil schrieb. Als er 1979 in Cannes für seinen Film „Die Blechtrommel“ die Goldene Palme errang und im folgenden Jahr den Oscar gewann, war dies bis dahin der größte Erfolg für den bundesdeutschen Nachkriegsfilm.
Zuletzt hatte Schlöndorff an der Entwicklung des Films „Die Päpstin“ (Filmstart: 22.10.09) gearbeitet, bei dem er usprünglich auch Regie hätte führen sollen. Nach einer Auseinandersetzung mit der Produktionsfirma Constantin Film musste Schlöndorff den Regiestuhl jedoch für Sönke Wortmann räumen.
Erst im Januar hatte Volker Schlöndorff die Carl-Zuckermayer-Medaille erhalten, welche ihn als „Filmemacher von Weltgeltung“ auszeichnet.

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