Komödie

„Schubert in Love“ im Kino

Da ist er, der große Olaf aus der uralten Dynastie berühmter Schuberts

Foto: Wild Bunch Germany
Foto: Wild Bunch Germany

Olafs kranker Vater (Mario Adorf) wünscht sich nichts mehr als ­einen Stammhalter. Doch Olaf hat keine Freundin und bislang weder Interesse noch Erfahrung mit dem anderen Geschlecht. ­Widerwillig macht er sich auf die Suche nach einer Partnerin und findet: Pamela (die wunderbare Schweizerin Marie Leuenberger). Doch während Olaf als Psychologe im Sozialzentrum die schwierigsten Fälle ignorant meistert, weiß er bei Frauen nicht weiter.
Olaf Schubert, Dresdner Kabarettist, füllt mit seinen Solo-Programmen Hallen. Der Mann mit dem grauslichen Pullunder ist ein humoristisches Phänomen, eben weil er mit seinen hinterhältigen, oft absurden Pointen in keine Schublade passen will. Nun hat der Mann mit dünnem Haar und sächsischem Idiom die Kinoleinwand erobert.
Die mitunter recht lustige Komödie ist zwar gespickt mit Anspielungen auf „Pegida“ und andere gesellschaftliche Phänomene, tut sich aber schwer damit, die Bühnenfigur Olaf Schubert glaubhaft in die filmische Wirklichkeit zu „beamen“. Da wird manche Entwicklung in der Handlung für eine Pointe geopfert.

Schubert in Love D 2016, 94 Min., R: Lars Büchel, D: Olaf Schubert, Marie Leuenberger, Mario Adorf, Start: 8.12.

Bewertungspunkte3

Mehr über Cookies erfahren