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„Screenings Made In Namibia“

Weisse GeisterSeit 1990 ist die ehemalige deutsche Kolonie unabhängig, doch welche Bilder kennen wir in Deutschland aus dem Land im Südwesten Afrikas?
Gerade in den letzten Jahren wird uns mit dem hundertjährigen Gedenken an den Vernichtungskrieg der kaiserlichen Schutztruppen im damaligen Deutsch-Südwestafrika die namibische Bevölkerung gerne als „unberührter Stamm“ verkauft.
Die Filmreihe „Screenings Made in Namibia“ flankiert die Ausstellung „Stagings Made in Namibia“, in der in einer kollektiven Versuchsanordnung postkoloniale Fotografie gezeigt wird.
Der Filmabend am Sonntag, den 29. März, befasst sich mit der herero-deutschen Geschichte. Gezeigt werden mit „In The Shadow Of The Mountain“ (Regie: Andrew Botelle) und „Rider Without A Horse“ (Regie: Tim Hübschle) zunächst zwei Kurzfilme aus Namibia aus den letzten beiden Jahren. Die anschließende Dokumentation „Weiße Geister“ (Regie: Martin Baer) aus dem Jahr 2004 fragt nach den Folgen des Kolonialkrieges und erkundet die heutigen Beziehungen zwischen Kolonisatoren und Kolonisierten.
Der zweite Abend am Montag, den 30. März steht unter dem Motto „Films Made in Namibia“ und zeigt aktuelle Kurzfilme aus dem afrikanischen Land. Die Filmemacherin Oshosheni Hiveluah präsentiert zusammen mit Judith Strohm (AfricAvenir International e.V. Berlin) fünf Kurzfilme aus ihrer Heimat, die Einblicke in das Leben in Namibia gewähren.

Screenings Made in Namibia, Filmtheater Hackesche Höfe
So 29.03., 20 Uhr: Reiter und Geister: Zur herero-deutschen Geschichte
Mo 30.03., 20 Uhr: Films Made in Namibia

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