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„Shutter Island“ verdrängt „Avatar“

Zehn Wochen an der Spitze der deutschen Kinocharts waren genug, am elften Wochenende kam „Shutter Island“ und verdrängte Dauerchampion „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ von Platz eins. In 480 Kinos gestartet, kam der Thriller, der seine Weltpremiere auf der Berlinale gefeiert hatte, auf 350.000 Besucher. Das ist eine Karrierebestleistung in der 45 Jahre währenden Laufbahn von Regisseur Martin Scorsese. Sein bisheriger Topfilm war „Departed – Unter Feinden“, der mit knapp 230.000 Zuschauern gestartet war.
„Avatar“ gab sich mit 250.000 Besuchern zufrieden und überschritt damit die 9,5-Mio.-Besucher-Marke. Auf Platz drei landete „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ mit 100.000 Besuchern, gefolgt von „Rock It!“, der am zweiten Wochenende etwas mehr als 95.000 Kinogänger anlockte. Die Doku „Unsere Ozeane“ folgt in 250 Kinos mit etwa 90.000 Zuschauern. Der nominelle Vorgänger „Unsere Erde“ war vor zwei Jahren mit 220.793 Besuchern ins Rennen gegangen.
„Nine“, Rob Marshalls Musical mit Starbesetzung bis in die kleinste Nebenrolle, musste sich in 152 Kinos mit lediglich 20.000 Besuchern zufrieden geben. Keinen Blumentopf konnte außerdem „Bad Lieutenant“ mit Nicolas Cage gewinnen: Er schaffte es nicht in die Top 20.

Quelle: Blickpunkt:Film

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