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„Skyline“ im Kino

Skyline

Eine Handvoll Menschen im Angesicht des Weltuntergangs – was für ein (Film-)Stoff! Hier passiert es in Los Angeles, als eines Nachts blaues Licht vom Himmel fällt, Licht, das die Menschen, die zu lange hineinblicken, magisch anzieht und ihnen zum Verhängnis wird. Dann ist der Himmel übersät von etwas, das definitiv nicht von dieser Welt ist. Die wenigen von einer Geburtstagsfeier Übriggebliebenen stehen vor der alten Frage: sich im Haus verschanzen oder den Ausbruch wagen? Angesichts all dessen wird die Mitteilung, dass er demnächst Vater wird, ziemlich unwichtig für Jarrod.
Für den Zuschauer ist diese Neuigkeit allerdings auch ohne großen Belang, weil der Film es nicht schafft, seine Figuren mit interessanten Geschichten auszustatten. Das ist das entscheidende Manko der zweiten Regiearbeit der Brüder Greg und Colin Strause („Alien vs. Predator: Requiem“), die ansonsten als Special Effects-Experten tätig sind. Die Effekte allerdings können sich sehen lassen, auch wenn die Außerirdischen mit ihren langen Fangarmen doch sehr an den „Krieg der Welten“ erinnern. Dafür gibt es ein böses Ende – Genrefans kommen also durchaus auf ihre Kosten.

Text: Frank Arnold

Foto: Rogue Pictures

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Skyline“ im Kino in Berlin

Skyline, USA 2010; Regie: Colin und Greg Strause; Darsteller: Eric Balfour (Jarrod), Scottie Thompson (Elaine), Brittany Daniel (Candice); 94 Minuten; FSK 16

Kinostart: 23. Dezember

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