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„So weit weg immer näher“ im Kino Moviemento

So weit weg immer näher

Auch in Zeiten neuer technischer Möglichkeiten sind Filme, die ohne jegliche Fördergelder entstehen, eher die Seltenheit. „So weit weg immer näher“ ist so ein Film und zeigt, dass man trotz kleinstem Budget eine Geschichte erzählen kann, bei der zwischen den Protagonisten eine Entfernung von 6.500 Kilometern zwischen den USA und Berlin liegt.
Authentische Fiktion nennen die Filmemacher ihren 90-minütigen Film über eine beginnende Liebe, der sowohl bildliche Dokumentation als nah an der Realität angelehnte Fiktion ist.
Als kreativer Einzelgänger und individualistischer Nachtmensch hat Martin gelernt, sich auf sich selbst zu verlassen und sein Herz nicht in die Hand anderer zu geben. Zumindest, bis ihm kurz vor einer lang geplanten Reise durch den Nordosten der USA und Kanadas Silvana über den Weg läuft. Die junge Studentin und Mutter ist unglücklich verlobt und macht ohne Übertreibung die schwierigste Zeit ihres Lebens durch, ist hin und her gerissen zwischen Pflichtgefühl gegenüber der eigenen kleinen Tochter und dem innigen Wunsch die festgetretenen und scheinbar vorgezeichneten Pfade ihrer jungen Vorzeigefamilie zu verlassen.
Die Umstände sind also denkbar ungünstig, als es für Martin auf die große Reise geht und Silvana in Berlin zurück bleibt.
Ohne jedes Drehbuch hat das Leben eine Geschichte über die Liebe geschrieben, die zu einem sehr persönlichen Film über das Suchen und Finden des Herzklopfens wurde. Die Premiere des Films findet in Anwesenheit des Filmteams statt.

So weit weg immer näher, Deutschland/Schweiz 2014, Regie: The Disorder, 93 Minuten, Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, Di 26.8., 20 Uhr

Karten und Infos unter www.disorderuniverse.com

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