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„Sohnemänner“ im Kino

Sohnemänner

Als Uwe seine Großmutter Hilde (83) aus ihrem Hamburger Pflegeheim in sein Schwarzwaldidyll verfrachtet, hat er nur die allerbesten Absichten. Hilde soll es schön haben. Damit protestiert Uwe zugleich gegen seinen Vater Edgar, der die alte Dame zu vernachlässigen schien – wie einst den kleinen Uwe. Beziehungs- und Lebensmodelle stehen im Clinch, bis „Sohnemänner“ in eine versöhnlichere Zielgerade schwenkt. Der Film von Ingo Haeb beschönigt weder Uwes frühe Verletzungen noch Edgars rebellisches Potenzial. Charaktere wie regionale Besonderheiten werden nicht überzeichnet, auch das macht „Sohnemänner“ liebenswert.

Text: Cristina Moles Kaupp

Foto: Aries Images

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Sohnemänner“ im Kino in Berlin

Sohnemänner, Deutschland 2011; Regie: Ingo Haeb; Darsteller: Renate Delfs, Peter Franke, Bernhard Schütz; 103 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 19. April

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