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Sophie Maintigneux-Filmreihe im Kino Arsenal

Ostkreuz

In dem Streit um die Direktorenposition an der DFFB spielt die Kamerafrau Sophie Maintigneux eine wichtige Rolle. Sie hatte sich beworben, doch sie fand nicht die Zustimmung des Kuratoriums, nun hat sie eine einstweilige Verfügung wegen Verfahrensmängeln erwirkt. Ist das der richtige Moment, ihrer filmischen Arbeit eine kleine Retrospektive zu widmen? Das Arsenal meint: Ja. Und mit guten Gründen.
In den vier Spielfilmen (im Bild: „Ostkreuz“ von Michael Klier) und fünf Dokumentararbeiten aus den Jahren 1986 bis 2013 wird nicht nur ein ästhetisches Profil erkennbar, sondern auch ein Netzwerk von Zusammenhängen, das zu dem, was heute als Phantasma einer deutschen Filmindustrie durch die Welt geistert, in realitätsnaher Distanz steht.

Text: Bert Rebhandl

Foto: Deutsche Kinemathek (Quelle)

Kamera: Sophie Maintigneux, Arsenal, 17.–30.4., am 17. und 18.4. Vorführungen in Anwesenheit der Künstlerin

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