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„Spielverderber“ – ein Film über Schiedsrichter im Babylon Mitte

In Deutschland gibt es über 80.000 Fußball-Schiedsrichter. Über 80.000 Menschen also, die sich mitunter ausbuhen lassen, die angefeindet und attackiert werden, sobald sie im falschen Moment in Erscheinung treten – sei es durch einen knappen Abseitspfiff oder auch durch das Stummbleiben der Pfeife bei einem vermeintlichen Foul im Strafraum. Läuft das Spiel in seinen Bahnen werden sie dagegen kaum wahrgenommen. Sie haben keine Fanclubs, werden nicht bejubelt, wenn sie gut gepfiffen haben – kurz: Sie sind oft die eigentlichen Deppen des Lieblingsspiels der Deutschen.
Die Regisseure Georg Nonnenmacher und Henning Drechsler sind in ihrer Dokumentation „Spielverderber“ vor allem der Frage nachgegangen, was das für Menschen sind, die sich freiwillig einer derart verantwortungsvollen, aber auch konfliktträchtigen Aufgabe stellen. Der mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnete Film begleitet drei dieser Menschen, die Wochenende für Wochenende zwischen Champions League und Kreisklasse unterwegs sind und mit Freude und Leidenschaft ihrem einsamen Amt nachgehen. Prominentester der drei „Schwarzkittel“ ist sicherlich Herbert Fandel, FIFA-Referee und einer der besten Schiedsrichter Deutschlands.
Der hauptberufliche Pianist wird neben den beiden Regisseuren der Dokumentation bei der Premiere im Babylon Mitte anwesend sein und sich auch den Fragen des Publikums stellen.

Spielverderber, Deutschland 2008, Regie: Georg Nonnenmacher & Henning Drechsler, mit Herbert Fandel, Kevin Prösdorf, Oreste Steiner; Farbe, 89 Minuten

11mm und Brot & Spiele präsentieren:
Premiere in Anwesenheit der Regisseure Georg Nonnenmacher und Henning Drechsler, sowie FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel, Babylon Mitte, Fr 5.6., 20 Uhr, AK 6,50 Euro

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