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„Station to Station“ im Kino

und er hat das in einem dieser Züge gemacht, die mit ihren Panoramafenstern so tolle Ausblicke auf das weite Land erlauben. Das eigentliche Thema aber war die Kunst: Eine „Fahrt in die moderne Kreativität“ stand als Thema über der Veranstaltung, die einen Film als Ergebnis hatte. „Station to Station“ zeigt 60 „einmalige Happenings“, von denen nicht wenige allerdings durchaus wiederholbar sind. Thurston Moore kann schließlich überall seine Gitarre herausholen, Cat Power singt in einem Zug nicht prinzipiell anders als in einer Halle. Olafur Eliasson, der sich verlässlich immer etwas einfallen lässt, wenn man ihn fragt, hat eine ­Zeichenmaschine ­entwickelt, die kinetische Zeichnungen herstellt. Es gibt viele schöne Momente auf diesem Trip, aber auch viel Gefasel, und für einen Kinofilm eines Stars der neueren Kunstszene ist „Station to Station“ doch ziemlich beliebiges Zeug.       

Text: Bert Rebhandl

Foto: Doug Aitken Workshop

Orte und Zeiten: Station to Station

Station to Station
USA 2014; R: Doug Aitken; 62 Min.

Kinostart: Do, 16. Juli 2015

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