Horror

Stephen-Kings „Es“ im Kino

Die spektakulär mit einem Spitzenteam in Szene ­gesetzte Leinwandfassung von Stephen Kings voluminösem Best­seller „Es“

Foto: Warner

Schon das erste Erscheinen eines Dämons in Gestalt des Clowns Pennywise ist gruselig: Seine gelb leuchtenden Augen und sein kindlich wirkender Gesichtsausdruck mit maskenhaftem Make-up sind verstörend; Speichel tropft aus seinem Mund und deutet seinen Appetit auf Menschenfleisch an. Die spektakulär mit einem Spitzenteam in Szene ­gesetzte Leinwandfassung von Stephen Kings voluminösem Best­seller „Es“ beschränkt sich auf jene Romansegmente, in denen die sieben Protagonisten als Teenager an der Schwelle zur Pubertät vom Dämon heimgesucht werden. Mit Blick auf das junge Zielpublikum wurde der im Buch oft extrem obszöne Jargon entschärft, homophobe und sadomasochistische Aspekte der Handlung sind ausgeklammert. An Splatter- und Gore-Effekten mangelt es dagegen nicht, Kunstblut wird kübelweise vergossen. Der Film verbindet das Horrorgeschehen mit einem Neben-Plot um die Aus-einandersetzungen der Kids mit drei halbstarken Grobianen, wobei Jaeden Lieberher und Sophia Lillis, die als einziges Mädchen in der Gruppe am meisten Mut beweist, schauspielerisch besonders beeindrucken.

Es USA 2017, 135 Min.; R: André Muschietti; D: Jaeden Lieberher, Sophia Lillis, Bill Skarsgard. Start: 28.9.

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