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„Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ im Kino

Stirb_langsam_Ein_guter_Tag_zum_sterben_04_c_2013TwentiethCenturyFoxMit den Worten „Let’s go and kill some motherfuckers“ brechen Bruce Willis und sein von Jai Courtney muskulös verkörperter Sohn auf, um im stillgelegten Atomkraftwerk Tschernobyl eine Horde russischer Uranräuber auszuschalten. Vorher haben sich Vater und Filius gegenseitig ihrer Liebe versichert, nachdem sie jahrelang getrennte Wege gegangen waren. Nichts schweißt Männer enger zusammen, zumindest im Kino, als der gemeinsame Kampf im Kugelhagel gegen übermächtig erscheinende Gegner. Dabei wirkt das Beziehungsdrama der beiden unbesiegbaren Helden reichlich aufgesetzt und häufig lächerlich. Bruce Willis agiert als tollkühner Leinwandrecke an der Grenze zur Selbstparodie. Die Story mit ihren überraschenden Wendungen ist arg konstruiert und abwegig, doch lässt der Film nichts zu wünschen übrig, was die Stunts angeht. Regisseur Moore und sein Team entfesseln ein Action-Inferno mit gewaltiger Feuerpower; bei einer atemberaubenden Verfolgungsjagd mit Panzerwagen und jeder Menge zertrümmerter Fahrzeuge sollte man besser angeschnallt sein, um nicht aus dem Kinositz geschleudert zu werden.

Text: Ralph Umard

Foto: 2013 Twentieh Century Fox

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ im Kino in Berlin

A Good Day To Die Hard: USA 2013; Regie: John Moore; Darsteller: Bruce Willis (John McClane), Jai Courtney (Jack McClane), Sebastian Koch, (Komorov); 98 Minuten; FSK 16; Kinostart: 14. Februar

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