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„Stranger Than Blues“ im Eiszeit-Kino

Stranger Than  Blues

„Blues ist nichts anderes als dass sich ein guter Mann schlecht fühlt“, wusste schon vor mehr als 80 Jahren der Countrysänger Jimmie Rodgers. Die Songs der traurigen schwarzen Sänger, die von Ausbeutung, Liebeskummer und dem Leibhaftigen erzählten, begeisterten ganze Generationen weißer Musiker. Ohne Robert Johnson, Howlin‘ Wolf und Muddy Waters wären Cream, Led Zeppelin und die Rolling Stones kaum denkbar – kurzum: Ohne Blues kein Rock! Das Eiszeit Kino widmet dem Genre nun mit „Stranger Than Blues“ ein dreitägiges Dokumentarfilmfestival, u.a. mit Wim Wenders „Soul Of A Man“, einem Porträt der legendären Bluessänger Skip James, J. B. Lenoir und Blind Willie Johnson, in Les Blanks „Dry Wood“ offenbart sich hingegen ein Blick auf das Leben der Kreolen in Louisiana und Augusta Palmer reist in „Hand Of Fatima“ zum Heimatort der Sufi-Musiker nach Jajouka in Marokko und zeichnet den Blues als globales Lebensgefühl. Neben den Filmen gibt Reverend Deadeye ein Konzert und den hungrigen Bluesfan erwartet ein Südstaatenbuffet. Mehr Blues geht nicht.

Text: Jacek Slaski

Stranger Than Blues, Eiszeit Kino, Do 22. bis Sa 24.4.

www.eiszeit-kino.de

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