Kino & Stream

Sundance-Festival gibt Gewinner bekannt

Beasts Of The Southern Wild

Benh Zeitlins „Beasts of the Southern Wild“ ist beim am Samstag (28.01.) zu Ende gegangenen Sundance Film Festival mit dem Großen Preis der Jury als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Erzählt wird die Geschichte der sechsjährigen Hushpuppy, die mit ihrem Vater in den Sümpfen Louisianas lebt und gegen einen vernichtenden Sturm und Monster kämpfen muss. Fox Searchlight hat sich die US-Rechte an dem bemerkens- werten Erstlingsfilm gesichert. Als bester US-Dokumentarfilm wurde Eugene Jareckis „The House I Live in“ mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet, der sich mit den Fehlern im Kampf gegen Drogenmissbrauch beschäftigt. Der Jurypreis in der Sektion World Cinema ging an den israelischen Regisseur Ra’anan Alexandrowicz für seinen Dokumentarfilm „The Law in These Parts“ über das Rechtssystem in Palästina sowie an Andrйs Woods Drama „Violeta Went to Heaven“ (Chile, Argentinien, Brasilien, Spanien), ein Porträt der chilenischen Sängerin und Tänzerin Violeta Parra.
Das Publikum in Sundance zeichnete in den US-Reihen Ben Lewins Spielfilm „The Surrogate“ aus, eine von Einkäufern heiß umkämpfte Tragikomödie über einen 36-jährigen Journalisten, der an einer Eisernen Lunge hängt und beschließt, nicht länger eine Jungfrau sein zu wollen, sowie Kirby Dicks Doku „The Invisible War“ über Missbrauch in der US-Army. Publikumsfavoriten in den beiden World Cinema Sektionen waren Musa Syeeds amerikanisch-indisches Drama „Valley of Saints“ über einen jungen Mann, der dem Krieg und der Armut rund um sein Heimatdorf in Kashmir zusammen mit seinem besten Freund entfliehen will, sich aber schlussendlich von einer Frau zurückhalten lässt; und Malik Bendjellouls schwedisch-britische Doku „Searching for Sugar Man“ über eine US-Rockikone der 1970er Jahre, die in der Versenkung verschwindet und wie Phoenix aus der Asche wieder aufersteht.

Alle Preisträger unter www.sundance.org

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: Jeff Pinkham

Mehr über Cookies erfahren