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„The Sweeney“ eröffnet Filmfestspiele von Locarno

The Sweeney

Nick Loves Actioner „The Sweeney“ nach der gleichnamigen Fernsehserie aus den Siebziger Jahren wird das diesjährige 65. Festival internazionale del film Locarno (1. bis 11. August) auf der Piazza Grande eröffnen. Love, der gemeinsam mit John Hodge für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, inszenierte Ray Winstone und Ben Drew in den Hauptrollen als raubeinige Ermittler einer Sonderheinheit von Scotland Yard. Die Auswertung des Films in Deutschland liegt bei Universum Film und SquareOne Entertainment.
„The Sweeney“ wird am 1. August auf der Piazza Grande gezeigt, dem großen Freiluftkino im Herzen der Altstadt. In den folgenden Tagen kommt dort u.a. auch die Suter-Verfilmung „Nachtlärm“ zur Aufführung, eine schweizerisch-deutsche Koproduktion, die Christoph Schaub inszeniert hat. Alexandra Maria Lara und Sebastian Blomberg spielen hier ein junges Elternpaar, das eine abenteuerliche Nacht erlebt. Mit „Lore“ läuft eine weitere deutsche Produktion auf der Piazza, Cate Shortlands Drama um eine 15-Jährige, die sich mit ihren Geschwistern nach Kriegsende durch das von den Alliierten aufgeteilte Deutschland kämpft, um die Großeltern wieder zu sehen. Auf der Piazza sind u.a. auch Steven Soderberghs „Magic Mike“, die Girl-Comedy „Bachelorette“ und „Ruby Sparks“ zu sehen, der neue Film der Macher von „Little Miss Sunshine“. Alle Piazza-Filme konkurrieren um den Publikumspreis.
In den Wettbewerb um den Goldenen Leoparden ziehen 19 Filme, darunter nicht weniger als sechs US-(Ko-)Produktionen wie etwa das Teenie-Werewolf-Drama „Jack and Diane“ von Bradley Rust Gray, mit Juno Temple, Riley Keough und Kylie Minogue – Festivalchef Olivier Pиre bleibt offen gegenüber Genrefilmen. Mit deutscher Beteiligungen entstanden „Berberian Sound Studio“ von Peter Strickland (eine britisch-australisch-deutsche Koproduktion) und „Polvo“ von Julio Hernбndez Cordуn aus Guatemala. Aus Österreich sind „Der Glanz des Tages“ von Tizza Covi und Rainer Frimmel sowie „Museum Hours“ von Jem Cohen (eine US-österreichische Koproduktion) im Rennen. Aus dem Gastgeberland Schweiz wurden zwei Dokumentarfilme in den Wettbewerb eingeladen: „Image Problem“ von Simon Baumann und Andreas Pfiffner sowie „The End of Time“ von Peter Mettler.
Zu den diesjährigen Festivalgästen gehören Charlotte Rampling, Alain Delon, Ornella Muti, Valeria Bruni-Tedeschi, Benoоt Jacquot, Leos Carax, Claire Denis, Harry Belafonte, Eric Cantona, Johnnie To, Krzysztof Zanussi, Ray Winstone, Naomi Kawase und eine Delegation afrikanischer Regisseure, die für die Sektion Open Doors anreisen werden, darunter Abderrahmane Sissako.

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: Locarno Film Festival

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