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T.C. Boyle: Film und Lesung im Babylon Mitte

T.C. BoyleFür den Film „T.C. Boyle – Die Schönheit der Sucht“ haben die Filmemacher Peter Pales und Florian Leidenberger den Autor an die Orte begleitet, an denen er die meiste Zeit verbringt. Dazu gehören sein Haus in Santa Barbara und sein Rückzugsort, das Dorf Ponderosa in den Sequoia Mountains. Auch auf Leserreise in Philadelphia sind die Filmemacher T.C. Boyle nicht von der Seite gewichen.
Der Film gewährt Einblicke in Boyles literarisches Schaffen und zeigt, wo der 60-jährige seine Jugend verbracht hat. Boyle wuchs im Bundesstaat New York auf, entdeckte dort seine Liebe zur Natur und driftete in den späten 60er Jahren in die Hippie-Szene ab. Er begann, alle Arten von Drogen auszuprobieren, zog sich jedoch später auch sprichwörtlich „an den eigenen Haaren“ wieder aus dem Sumpf.
Das Babylon Mitte zeigt das Porträt des US-Autors am Sonntag (15.3.) um 14 Uhr und nur einen Tag später ist T.C. Boyle dann persönlich anwesend, um aus seinem neuesten Roman „Die Frauen“ zu lesen. Das Buch beschreibt das Wesen des US-amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright, der sich mitten in der Prärie eine Art Harem hält und dessen Frauen erbitterte Kämpfe gegen ihre Nebenbuhlerinnen und gegen die bigotte amerikanische Gesellschaft führen.

T.C. Boyle – Die Schönheit der Sucht, Deutschland 2008; Regie: Florian Leidensberger und Peter Pales; Farbe, 60 Minuten, Babylon Mitte, So 15.3., 14 Uhr, 6,50 Euro.

T.C. Boyle und David Eisermann lesen aus „Die Frauen„, Babylon Mitte, Mo 16.3., 20 Uhr, 15 Euro.

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