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Berlinale 2017

„T2 Trainspotting“ im Wettbewerb der Berlinale (außer Konkurrenz)

Eine höchst unterhaltsame Reminiszenz an einen großen Film aus den 90ern

© Sony Pictures Releasing GmbH

Ziemlich genau 20 Jahre ist es her, da schickte uns der britische Regisseur Danny Boyle mit „Trainspotting“ auf einen Drogentrip, wie man ihn so im Kino noch nicht erlebt hatte: impulsiv, schonungslos, schmutzig, komisch, verspielt, einer der besten Filme der 90er-Jahre – und der große Durchbruch für Ewan McGregor.

Er spielt erneut nun jenen Mark Renton, der am Ende von „Trainspotting“ seine drei Kumpels um 16.000 Pfund Drogengeld erleichterte. Nun, 20 Jahre später kehrt er zurück nach Edinburgh. Das Heroin ist für Mark kein Thema mehr, bei Spud (Ewen Bremner), schon. Sick Boy (Jonny Lee Miller), der jetzt lieber Simon genannt werden will, verdient sich seine Brötchen mit Erpressung und heckt nach der obligatorischen Begrüßungskeilerei gleich große Pläne mit Mark aus. Und dann ist da auch noch Begbie (Robert Carlyle). Der Aggressivling hat Jahre im Knast verbracht und ist gerade ausgebrochen. Als er hört, dass Mark wieder da ist, kann er nur noch an eines denken: Rache.

Für Fans von Teil 1 bedeutet „T2 Trainspotting“ ein freudiges Wiedersehen mit alten Bekannten. An denen ist die Zeit – wie bei uns auch – nicht spurlos vorübergegangen. So ist die Fortsetzung vor allem eine schwungvolle Reminiszenz an das Original, mit einem gut aufgelegten Cast, einem treibenden Soundtrack und vielen Anspielungen (und Rückblenden) auf die Zeit der wilden Drogentage.

T2 Trainspotting GB 2016, 117 Min., R: Danny Boyle, D: Ewan McGregor, Ewen Bremner, Jonny Lee Miller, Robert Carlyle, Kinostart: 16.2. (Wettbewerb Außer Konkurrenz)

 

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