Animations-Kinderfilm

„The Boss Baby“ im Kino

Dominanter Nachwuchs: „The Boss Baby“

Foto: 2017 DreamWorks Animation LLC. All Rights Reserved

Was passiert, wenn statt des umhegten Einzelkindes plötzlich ein kleines Geschwisterchen den Großteil elterlicher Aufmerksamkeit beansprucht? Während der siebenjährige Tim im neuen Animationsfilm von DreamWorks noch strahlend in seinem Fantasieland lebt, macht der Neuankömmling sofort mehr als deutlich, wer im Haus künftig den Ton angeben wird.
Die Idee, das Baby mit Businessanzug und Aktenköfferchen auszustatten, entstammt der Vorlage eines Bilderbuchs von Marla Frazee; dass sich Tim und das Boss Baby am Ende verbünden müssen, verdanken wir eher massenkompatibler Familienunterhaltung. Was den Film von „Madagascar“-Regisseur Tom McGrath sehenswert macht, ist zum einen das schöne Spiel mit diversen Animationsdesigns (eine Szene wirkt etwa wie ein aufgeschlagenes Pop-Up-Buch), zum anderen die stimmliche Performance des auch aufgrund seiner Trump-Parodien in der Satireshow „Saturday Night Live“ momentan populären Alec Baldwin als Boss Baby. Die Originalfassung sei anempfohlen, dann erschließt sich ein mitunter fieser Humor, der durchaus auch auf Erwachsene abzielt.

The Boss Baby USA 2017, 86 Min., R: Tom McGrath, Start: 30.3.

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