Schwimmthriller

„The Shallows“ im Kino

Ein weißer Hai zerstückelt in Ufernähe unvorsichtige Surfer und Schwimmer…

Foto: Sony Pictures

Wer immer einen Film mit diesem Inhalt produziert, wird sich, ob er will oder nicht, dem Vergleich mit Steven Spielbergs ultimativem Mega-Monsterfilm „Der weiße Hai“ (1975) nicht entziehen können. Und natürlich zieht auch „The Shallows“ da in Sachen Biss letztlich den Kürzeren. Was jedoch nicht bedeutet, dass Regisseur Jaume Collet-Serra kein unterhaltsamer Film gelungen ist.

Zunächst einmal ist die Ausgangssituation anders: keine vollbesetzten Strände, kein dummer Bürgermeister, der eine Touristensaison retten will, sondern eine einsame Surferin (Blake Lively) an einem fast verwaisten Strand in Mexiko. Eine Freundin lässt sie sitzen, nur einer ist natürlich schon da: Der Hai, angezogen von einem Walkadaver. Dass man dort nicht unbedingt surfen gehen sollte, merkt auch Nancy bald, die sich mit ordentlicher Bisswunde im Bein schließlich gerade mal so eben auf einen Felsen im Meer rettet, der in ein paar Stunden bei Hochwasser überflutet sein wird. Was nun? Die wenigen Meter zur Küste scheinen unüberbrückbar, eine Boje lockt, ein Sturm droht, der Hai wird frecher.

Auch wenn der Film sein Spannungspotenzial nicht immer optimal ausreizt, bleibt doch stets interessant, welche Wendung das Drama wohl als nächstes nimmt. Allerdings muss man als Imageberater allen weißen Haien immer noch dringend abraten, in derartigen Filmen mitzuwirken. Das tut der Spezies einfach nicht gut.

The Shallows USA 2016, 86 Min., R: Jaume Collet-Serra, D: Blake Lively, Óscar Jaenada, Angelo Jose, Start: 25.8.

Bewertungspunkte3

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