Familienfilm

„Thilda und die beste Band der Welt“ im Kino

So hatten sich Schlagzeuger Grim und Gitarrist Aksel, beide zwölf, das Casting für ihren Bassisten nicht vorgestellt: Gekommen ist nur die neunjährige Thilda mit ihrem Cello. Doch das Mädchen entlockt ihrem Instrument rockige Rhythmen.

Björn Bratberg

Für den großen Musik-Wettbewerb in Tromsø heuern die Jungs den Rallyefahrer Martin an. Aber wie soll Grim den anderen beibringen, dass er zwar ein prima Gitarrist, aber ein übler Sänger ist?

Das Etikett „für die ganze Familie“ passt mit einer gelungenen Mischung aus Komik, Ernst und fetziger Musik perfekt für diesen Film. Groß und Klein finden in den liebevoll-schrullig angelegten ­Figuren ihre jeweils eigenen Helden zum mitfiebern. Zwar werden manche der angeschnittenen Problemthemen nur oberflächlich abgehandelt – wie etwa der Ehestreit zwischen Grims Eltern und Martins Versuche, sich von seinem engstirnigen Papa zu emanzipieren. Doch als quirliges Roadmovie inklusive Turbulenzen, wie einer Verfolgungsjagd mit der Polizei, funktioniert der Film ganz prima.

Thilda und die beste Band der Welt N 2018, 94 Min, R: Christian Lo, D: Tage Johansen Hogness, Jakob Dyrud, Tiril Marie Høistad Berger, Jonas Hoff Oftebro, Start: 20.9.

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