Mein schönstes Berlinale-Erlebnis

Thomas Heise und Romuald Karmakar

Die Berlinale wird 60 und wir haben dies zum Anlass genommen, 15 Regisseuren und Festivalmachern einen Fragebogen zu schicken, um uns von ihren schönsten und schrecklichsten Berlinale-Erlebnissen zu erzählen. Am letzten Tag unserer Vorschau stellen wir heute noch einmal die Fragebögen von zwei Filmschaffenden vor. Der gebürtige Berliner Thomas Heise gehört mit seinen Filmen seit vielen Jahren zu den Stammgästen der Berlinale. Romuald Karmakar war im letzten Jahr mit einem Beitrag zum Film „Deutschland 09“ bei der Berlinale vertreten. Sein Spielfilm „Die Nacht singt ihre Lieder“ lief 2004 im Wettbewerb der Berlinale.

Oder Sie blättern noch einmal in unserem Berlinale-Album, in dem wir in den letzten Tagen sechs Menschen in Kurzporträts vorgestellt haben, die bei der Jubiläums-Berlinale 2010 eine ganz besondere Rolle spielen werden.

Ab morgen beginnt dann hier auf unserer Seite unsere umfassende Berichterstattung von Berlins großem Filmfestival. Unsere Autoren werden praktisch rund um die Uhr für Sie auf der Berlinale unterwegs sein und über alles Wissenswerte berichten. Selbstverständlich werden wir auch wieder von der Berlinale twittern. Über unseren Twitter-Kanal tip-Kino erfahren Sie alle Neuigkeiten von der Berlinale im Kurznachrichten-Stil. Sie können unserem Twitter-Kanal tip-Kino hier auf unserer Seite folgen – oder direkt bei twitter zum Follower werden, um keine Nachricht zu verpassen. –> Folgen Sie uns auf twitter.

 

Thomas HeiseZur Person: Thomas Heise

Geboren 1955 in Berlin, lebt in Berlin.
Hintergrund/Werk: Der Sohn des DDR-Philosophen Wolfgang Heise begann als Regieassistent bei der DEFA;?ab 1978 Regiestudium an der HFF?(1982 abgebrochen). Drehte dennoch weiter Dokumentarfilme. Nach der Wende realisierte er „Eisenzeit“, einen Film über die „Kinder des Sozialismus“, seither zahlreiche weitere bedeutende Arbeiten zur deutschen Geschichte.
Berlinalefilme: 2009 lief im Forum „Material“, Heises Rückblick auf das Jahr 1989, der seither weltweit Beachtung fand. 1992 „Eisenzeit“, 1993 „Stau – Jetzt geht’s los“ (der Beginn einer Langzeitbeobachtung in Halle/Neustadt), 1998 „Barluschke“, 2005 „Mein Bruder“.
Demnächst: Thomas Heise arbeitet an einem Dokumentar-Projekt im Norden von Argentinien.

Fragebogen Thomas Heise

Romuald KarmakarZur Person: Romuald Karmakar

Geboren am 15. Februar 1965 in Wiesbaden, lebt in Berlin.
Hintergrund/Werk: Kaufte 1984 eine Super-8-Kamera, seither eine fast enzyklopädische Erforschung der filmischen Möglichkeiten mit Spielfilmen wie „Manila“, Dokumentarfilmen wie „Warheads“ oder „Hamburger Lektionen“, zuletzt die Musikdoku „Villalobos“.
Berlinalefilme: 2004 lief der Spielfilm „Die Nacht singt ihre Lieder“ im Wettbewerb, 2006 „Hamburger Lektionen“ im Panorama, 2003 die Technodoku „196 bpm“ im Forum. 2001 „Manila“ (Neue deutsche Filme), 1998 „Das Frankfurter Kreuz“ (Panorama), 1993 „Warheads“ (Forum), 1988 „Coup de Boule“ (Panorama). 2009 Beitrag für den Omnibusfilm „Deutschland 09“ (Wettbewerb).
Demnächst: Romuald Karmakar arbeitet seit vielen Jahren an einem Spielfilmprojekt über das Polizeibataillon 101 im Zweiten Weltkrieg, unterbricht diese Arbeit aber immer wieder für aktuelle Vorhaben.

Fragebogen Romuald Karmakar

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