Komödie

„Tini: Violettas Zukunft“ im Kino

Violetta ist noch jung, aber der Stress des internationalen Musikgeschäftes zerrt an ihren Nerven

Foto: WDS

Gerade von einer Welttournee in ihre argentinische Heimat zurückgekehrt, hat sie nun auch noch Probleme mit ihrer großen Liebe León. Also folgt sie der Einladung ihres Vaters, den Sommer bei einer alten Freundin der Familie auf einer abgelegenen italienischen Insel zu verbringen. Dort trifft sie nicht nur auf einen so attraktiven wie geheimnisvollen jungen Mann, sondern kann schließlich bei einer Talentshow auch ihre musikalische Begabung einmal mehr unter Beweis stellen. Nicht länger sei sie Violetta, verkündet sie an deren Ende, sondern Tini – a star is born.

Damit schreibt der Film die Geschichte nicht nur seiner Hauptfigur, sondern auch von dessen Darstellerin fort: Martina Stoessel wurde durch drei Staffeln der erfolgreichen Fernsehserie „Violetta“ selber zum Star. Auch wenn die Prinzessin hier nicht in ihrem Schloss auf den Prinzen wartet, sondern selber in die Welt hinaus zieht und eine erfolgreiche Musikkarriere vorweisen kann, bleibt doch vieles altbacken, inklusive des Trennungsschmerzes, der die Geschichte in Gang setzt, der sich am Ende allerdings nur als Missverständnis bzw. fiese Intrige einer Nebenbuhlerin erweist.

„Der Film des Jahres für Heranwachsende“ verheißt die Werbung – das mag sein, aber alle außerhalb dieser Zielgruppe dürfen ihn guten Gewisses ignorieren.

Tini – El Gran Cambio de Violette E/I/ARG 2016, 99 Min., R: Juan Pablo Buscarini, D: Martina ‚Tini’ Stoessel, Jorge Blanco, Mercedes ‚Mechi’ Lambre, Adrian Salzedo, Angelina Molina, Start: 3.11.

Bewertungspunkte5

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