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Tom Cruise dreht Mission:Impossible 4

Tom CruiseÜberraschung! Nachdem die lange währende Partnerschaft zwischen Tom Cruise und Paramount wegen des mangelnden Erfolgs von „Mission: Impossible III“ ihr jähes Ende fand, sitzt der Schauspieler jetzt bei dem Studio wieder im Sattel: Ein Deal für eine vierte „Mission: Impossible“ ist bereits unterzeichnet. Gemeinsam mit J.J. Abrams, dem Regisseur des dritten Teils und aktuell Paramounts Allzweckwaffe an der Blockbuster-Front, wird Cruise auch wieder produzieren. Nach einem Regisseur wird noch gefahndet. Das Drehbuch wird allerdings bereits geschrieben. Josh Applebaum und Andrй Nemec stehen als Autoren fest. Paramount macht Druck: Der Film muss noch heuer gedreht werden. Ein Kinostart zum Memorial Day 2011 ist geplant.
Das ist eine originelle Entwicklung: Weil Viacom-Chairman Sumner Redstone persönlich unzufrieden war mit dem Ergebnis des dritten Films und vor allem der enormen prozentualen Beteiligung von Hauptdarsteller und Produzent Cruise und seiner damaligen Partnerin Paula Wagner, war es zum vielpublizierten Bruch zwischen Studio und Star gekommen. Der hatte daraufhin mit Wagner auf Angebot des damaligen MGM-Chefs Harry Sloan United Artists übernommen, blieb aber glücklos: Nur zwei Filme wurden realisiert, Wagner wurde 2008 gefeuert, Mutterfirma MGM ist – wieder mal – am Ende. Der Schauspieler Cruise, der davor als Garant für Kassenerfolge galt, wirkte in den letzten Jahren unentschlossen und sah seinen Stern im Sinken. Doch ein augenzwinkernder Auftritt als Produzent in „Tropic Thunder“ und der unerwartet große kommerzielle wie kreative Erfolg von „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ hat die Karriere wieder auf Spur gebracht. Fox erwartet sich große Dinge von der Actionkomödie „Knight and Day“ mit Cruise und Cameron Diaz. Und nun soll der etwas lädierte Ruf mit einer Rückkehr zu der Franchise, die Cruise seit Mitte der 90er Jahre betreut, endgültig wieder aufgemöbelt werden. Die Pläne Paramounts, die Reihe komplett zu rebooten, sind vorerst jedenfalls ad acta gelegt.

Quelle: Blickpunkt:Film

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