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Tom Hanks in „Illuminati“ im Kino

IlluminatiDanach ist davor: Was hier als Fortsetzung von „Der Da Vinci Code“ präsentiert wird, basiert auf einem Frühwerk des späteren Bestsellerautoren Dan Brown. „Illuminati“ war nicht mehr als ein unausgereifter Probelauf für das Buch, das dann zum Popkulturphänomen wurde.
Kein guter Ausgangspunkt für einen neuen Blockbuster, der das Team des „Da Vinci Code“-Films erneut versammelt: Regisseur Ron Howard, Autor Akiva Goldsman und Langdon-Darsteller Tom Hanks. Im Mittelpunkt der Story steht ein Terroranschlag: Nach dem Tod des Papstes wollen die Illuminati, ein von der Kirche verfolgter Klüngel von Aufklärern, den Vatikan mit einer Antimateriewaffe auslöschen. Einsatz für Robert Langdon, der in Rom durch Kirchen und Bibliotheken stolpert, Gottesmännern ihre Geschichte erklärt und den Carabinieri erzählt, was echte Polizeiarbeit ist.
Das wird spannungsfrei aufgetischt, Geschichte und Figuren bleiben fad und kalkulierbar, die Wissenschaft schlampig, die Effekte billig. Für die letzte Ölung des drögen Films sorgt dann endloses didaktische Monologisieren der Figuren: „Illuminati“ fühlt sich an wie zwei Tage Nachsitzen.

Text: Thomas Klein
 
tip-Bewertung: Uninteressant

Illuminati (Angels and Demons), USA 2009; Regie: Ron Howard; Darsteller: Tom Hanks (Robert Langdon), Ewan McGregor (Carlo Ventresca), Armin Mueller-Stahl (Kardinal Strauss); Farbe, 138 Minuten

Kinostart: 13. Mai

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