Animationsfilm

„Trolls“ im Kino

Lizenz zum Nerven: Der Animationsfilm „Trolls“ des DreamWorks-Studios

Foto: Fox/Dreamworks

Die kleinen Trollfiguren kennt ­jeder. Erfunden hat sie Ende der 1950er der Däne Thomas Dam. Besonders beliebt sind die Figuren bei Mädchen, aber auch mein Opa besaß einen Troll, der – es war in einem anderen Jahrtausend – zu den Klängen von James Lasts „Happy Sound“ auf einer Tonbandspule im Kreis herumfuhr.
Was gut zum Animationsfilm „Trolls“ des DreamWorks-Studios passt, der die Figuren als wahre Gute-Laune-Terroristen porträtiert, die vor allem Singen, Tanzen und Kuscheln im Sinn haben. Ihre Gegenspieler sind die Bergen: viel größer, viel hässlicher und enorm schlecht gelaunt. Sie bilden sich ein, sie könnten nur glücklich werden, wenn sie einen Troll verspeisen. Als die Party-Troll-Queen Prinzessin Poppy mit einer Mega-Sause die Aufmerksamkeit der Erzfeinde auf sich zieht, ist guter Rat teuer.
Poppy und ihr Begleiter Branch spielen Screwball-Comedy, überhaupt weiß der bisweilen ironische Humor zu überzeugen, mit dem der Film diesem Party-Völkchen mit der Lizenz zum Nerven begegnet. Zudem funktioniert „Trolls“ auch als Musical – wobei die Songs in der deutschen Synchro eher schwächeln.

Trolls USA 2016, 84 Min., R: Mike Mitchell, Walt Dohrn, Start: 20.10.

Bewertungspunkte2

Mehr über Cookies erfahren