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Fernsehprogramm

TV-Highlights an Weihnachten: Aschenbrödel, Grinch und Co.

Es gibt eine ganze Reihe von Filmen, die prinzipiell immer zu Weihnachten im Fernsehen laufen. Aber seien wir ehrlich: Tränenzieher wie „Der kleine Lord“ oder „Ist das Leben nicht schön?“ gehören mittlerweile zur festlichen Zeremonie – und dürfen deshalb unter den besten Filmen zu den Feiertagen nicht fehlen. Das sind unsere TV-Highlights!


Mit Knecht Ruprecht ist nicht zu spaßen – „Hexe Lilli“ ist nur eins von vielen TV-Highlights an Weihnachten

An Weihnachten kann man ruhig mal wieder TV schauen. Zu den Highlights gehören zahlreiche schöne Kinderfilme wie „Hexe Lilli rettet Weihnachten“. Foto: Universum Film

In ihrem dritten Abenteuer in Spielfilmlänge muss Hexe Lilli gegen die Geister antreten, die sie selber heraufbeschwor. Eigentlich sollte Knecht Ruprecht nur ihrem kleinen Bruder eine Lektion erteilen, doch nun sorgt der zunehmend finster werdende Gesell für Chaos in der ganzen Stadt. Eine Paraderolle für ­Jürgen Vogel, dessen Intensität für die allerjüngsten Zuschauer womöglich zuviel sein dürfte.

  • Hexe Lilli rettet Weihnachten Do. 24.12., 8 Uhr, ARD

Kann das Weihnachtsfest doch noch stattfinden?

Petterson ist krank, kann Findus Weihnachten retten? Foto: Tradewind Pictures Senator Film München/ZDF/Chimney

Der gebürtige Iraner Ali Amadi Ahadi hat ein Faible für das von Sven Nordqvist erdachte Paar, den Kater Findus und sein Herrchen Pettersson, und schon drei Kinofilme mit den beiden in einer Mischung aus Animations- und Realfilm gedreht. Dies hier ist der zweite, in dem Findus um das Weihnachtsfest bangt, weil sich Petterson den Fuß verstaucht hat und weder Baum noch Essen in der Hütte sind. 

  • Pettersson und Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt Do. 24.12., 9.18 Uhr, ZDF, Do. 24.12., 19.25 Uhr, KiKa

Die schönste Cinderella

Nicht nur die Inszenierung, auch die Musik begeistert die Fans von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Foto: NDR / WDR / Degeto

1973 schuf der tschechoslowakische Regisseur Václav Vorlícek diesen Märchenfilm, der fest ins Weihnachtsfilmrepertoire gehört. Die Geschichte um das von Stiefmutter und -tochter gepiesackte Mädchen und ihre drei verzauberten Hasel­nüsse hat einen verspielten Charme. Und viel Schnee gab es damals auch noch. 

  • Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Fr. 25.12., 11.25 Uhr, ARD, Sbd. 26.12., 16.05 Uhr, MDR & 16.30 Uhr, One, So. 27.12., 12 Uhr, KiKa

Der Weihnachtsfestspielverderber

Der Grinch hasst Weihnachten – seit mittlerweile 20 Jahren auch auf der Leinwand. Foto: Universal Studios

Der Schriftsteller Dr. Seuss gehört zu den populärsten Kinderbuchautoren der USA. Eine seiner bekanntesten Figuren ist der Grinch, ein grünhäutiges, schlecht gelauntes Fantasiegeschöpf. Der Grinch hasst Weihnachten derart, dass er die Deko­rationen und Geschenke der ­Bewohner einer Kleinstadt stiehlt, um dem Fest den Garaus zu machen. Ron Howard inszenierte den Stoff im Jahr 2000 mit einer Paraderolle für Jim Carrey. 

  • Der Grinch Do. 24.12., 15.10 Uhr, Fr. 25.12., 9.20 Uhr, RTL

Wehe, wenn der kleine Kevin losgelassen

Ein richtiger Lausebengel, und doch eine gute Seele: Kevin hat einen Gerechtigkeitssinn, und lehrt Gaunern das Fürchten. Foto: Twentieth Century Fox Film Corporation

Der 2009 mit nur 59 Jahren verstorbene Produzent und Regisseur John Hughes war ein Meister darin, im US-Alltag die pure Anarchie loszulassen, man erinnere nur an „Ferris macht blau“. 1990 produzierte er diesen unglaublich erfolgreichen Film, in dem der kleine Kevin von seinen Eltern zu Weihnachten im heimischen Chicago vergessen wird und mit einfallreichen Fallen einem tumben Einbrecherpaar ihr Vorhaben zur Hölle macht. 

  • Kevin – Allein zu Haus Do. 24.12., 20.15 Uhr, Sbd. 26.12., 15.30 Uhr, Sat1

TV-Highlight an Weihnachten: Der Pfeiffer mit drei „f“, eins vor, zwei nach dem „ei“

Ein Weihnachtsklassiker, der nichts mit Weihnachten zu tun hat: „Die Feuerzangenbowle“. Foto: ARD / Degeto

1943 mitten im Horror des Zweiten Weltkriegs gedreht, hat „Die Feuerzangenbowle“ zwar nichts mit Weihnachten zu tun, gehört aber trotzdem fest dazu. Der weitgehend harmlose Spaß um einen Schriftsteller, der inkognito noch einmal die Schulbank drückt, lebt von der liebevollen Charakterisierung vor allem der Lehrer. 1934 ist der Stoff schon einmal unter dem Titel „So ein Flegel“ verfilmt worden, ebenfalls mit Heinz Rühmann.

  • Die Feuerzangenbowle Do. 24.12., 21.45 Uhr, ARD

Ein ganzes Hochhaus voller Terroristen

Bruce Willis stirbt auch an diesem Weihnachtsfest wieder langsam. Foto: Twentieth Century Fox Film Corporation

Ein Weihnachtsfilm der etwas ­anderen Art. Und doch mit einer Botschaft: Schließlich tut der abgebrühte New Yorker Cop John McClane einfach alles, um mit seiner Familie Weihnachten feiern zu können, er legt sich sogar ganz alleine mit einer Gruppe Terroristen an. Als Oberbösewicht glänzt der mittlerweile verstorbene Alan Rickman. Und die Karriere von Bruce Willis startete mit diesem Film 1988 erst richtig durch. Am 25.12. um 22.50 Uhr läuft Teil 2 in Sat1. 

  • Stirb langsam Do. 24.12., 22.25 Uhr, Sat1

Ein ­Londoner Liebesreigen im Advent – TV-Highlight an Weihnachten trotz Kritikerschelte

In „Tatsächlich … Liebe“ laufen mehrere Handlungsstränge nebeneinander. Foto: Universal Studios

Vorweihnachtszeit in London. Love is all around, sagt dieser Film mit zuckersüßer Stimme. Und so gibt es mindestens elf süße und bittersüße Hauptliebesgeschichten und fünf Nebenliebesgeschichten. Dazu kommen circa 19 Haupt- und vermutlich ein Dutzend Nebendarsteller. Einiges davon ist herrlich kitschig, mitunter droht aber Überzuckerung. Von der Kritik seinerzeit verhöhnt, ist der Film von 2003 längst ein Weihnachtsklassiker. 

  • Tatsächlich … Liebe Do. 24.12., 23.35 Uhr, ZDF

Ein ganz moderner Weihnachtsmann

Der Berliner Kultschauspieler Alex Scheer verkörpert einen modernen Weihnachtsmann. Foto: ZDF/Alexander Fischerkoesen

Eine weihnachtliche Abenteuergeschichte nach einem Kinderbuch von Cornelia Funke: Der kleine Außenseiter Ben hilft dem Weihnachtsmann Niklas Julebukk gegen einen Widersacher und gewinnt dabei die Freundschaft der Nachbarstochter Charlotte. Dabei weiß der Film mit einer guten Besetzung zu überzeugen, allen voran Alexander Scheer, der Julebukk als unbekümmerten Weihnachtsmann für das neue Jahrtausend interpretiert. Ein echtes TV-Highlight an Weihnachten. Übrigens: Wir lieben Scheer nicht erst seit seiner grandiosen Inszenierung des Gundermann!

  • Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel Fr. 25.12., 14.20 Uhr, KiKa

So entstand das Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“

Wären sicher über ihren Erfolg erstaunt: Pfarrer Franz Xaver Gruber und Dorfschullehrer Joseph Mohr schrieben gemeinsam das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“. Foto: ORF/Johannes Cizek

„Stille Nacht, Heilige Nacht“ ist das schönste aller Weihnachtslieder und wird überall auf der Welt gesungen. Über seine Entstehung drehte Franz Xaver ­Bogner 1997 diesen Film und erzählt, wie der Pfarrer Franz Xaver Gruber (Melodie) und der Dorfschullehrer Joseph Mohr (Text) Anfang des 19. Jahrhunderts zueinander finden. Und das Ganze vor schöner Voralpenkulisse.

  • Das ewige Lied – Stille Nacht Fr. 25.12., 21.40 Uhr, 3sat

Der unwidersteh­liche Charme eines Jungen

Der kleine Cedric erweicht zusehends das Herz seines Großvaters. Foto: ARD / Degeto

Verfilmt worden ist der Stoff der Schriftstellerin Frances Hodgson Burnett aus dem Jahr 1886 schon etliche Male. Aber dank der Beharrlichkeit der ARD, diese Version von 1980 allweihnachtlich zu kredenzen, hat nur sie es bei uns zu großer Prominenz geschafft. Und ­wieder darf der kleine Cedric das Herz ­seines Großvaters, des englischen Earls von Dorin­court (Sir Alec Guiness), – und das von allen anderen – erweichen.

  • Der kleine Lord Sbd. 26.12., 11.10 Uhr, ARD

Ein knuddeliger Engel namens Clarence

Der Engel Clarence rettet James Stewarts Weihnachtsfest in „Ist das Leben nicht schön?“. Foto: 2019 Paramount Pictures

Irgendwie haben es die Sender verpasst, den immer noch schönsten aller Weihnachtsfilme auch an den Festtagen zu zeigen. Dennoch gehört er unbedingt in diese Liste. Frank Capra sang 1946 ein Hohelied auf Liebe, Freundschaft und soziales Gewissen: James Stewart als die gute Seele einer Kleinstadt ist des Lebens müde und bekommt von Engel Clarence gezeigt, wie es in der Stadt ohne ihn aussehen würde, nämlich gar schrecklich.

  • Ist das Leben nicht schön? Di. 29.12., 20.15 Uhr, Do. 31.12., 15.10 Uhr, arte

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Selbst diese tollen TV-Highlights können euch an Weihnachten nicht vom guten alten linearen Fernsehen überzeugen? Dann findet ihr hier unsere On-Demand-Tipps für Weihnachtsfilme, die ihr auf Amazon, Netflix und Co. streamen könnt. Überhaupt ist ja zwischen den Jahren viel Zeit, um vor demBildschirm zu entspannen: Mit diesen 100 Berlin-Filmen wird euch nie langweilig. Das Eva-Lichtspiele hat es dieses Jahr doppelt hart getroffen: erst Corona, jetzt ein kaputter Projektor. Die Lösung: Crowdfunding!