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Ulrich Seidl Filme im Filmmuseum Potsdam

Szene aus Heute Abend findet die Eröffnung der Veranstaltungsreihe um 18 Uhr in Potsdam statt. Es wird der aktuelle Spielfilm Import Export in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt. In dem Film geht es um Olga, eine Krankenschwester aus der Ukraine, die ihr Land verlässt, um in Österreich ein besseres Leben zu führen und um den arbeitslosen Paul, der in die Ukraine geht, um dort sein Glück zu versuchen.
Der Zuschauer wird mit dem Elend und der Ausbeutung im Osten wie im Westen Europas konfrontiert. Im Anschluss an die Vorstellung wird sich Ulrich Seidl einem Gespräch stellen.
Außerdem wird der Film Hundstage gezeigt, der 2001 vom „Großen Preis der Jury“ ausgezeichnet wird. Dieser Film erzählt sechs parallel verlaufende Geschichten, die sich an einem unerträglich heißen Tag in den Vororten von Wien kreuzen.

Szene aus Seit 1980 ist Seidl für circa 15 Fernseh- und Leinwandproduktionen verantwortlich, von denen im Filmmuseum Potsdam 12 ausgewählte Werke gezeigt werden.
„Ich bin kein Hochzeitsfotograf“ sagt er über sich. Seine Filme brechen mit Tabus und zeigen den Alltag, von Konsum über Gewalt und Pornografie- so wie er eben ist.
Wesentlich für seine Filme ist das Dokumentarische. Er mischt Laiendarsteller mit professionellen Spiel und Gefundenes mit Erfundenem.

Karten für die jeweiligen Vorstellungen können Sie unter (0331) 27181-12 reservieren. Weitere Informationen zu Terminen und Filme finden Sie auf www.filmmuseum-potsdam.de

Filmmuseum Potsdam
Samstag, 11.Oktober um 18 Uhr

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