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„Venezianische Freundschaft“ im Kino

Venezianische Freundschaft

Die Stadt Chioggia südlich von Venedig bildet den Hintergrund für diesen Spielfilm, der im Original „Io sono Li“ heißt, was eine schöne Doppelbedeutung enthält: „Ich bin Li“, aber auch „Ich bin hier“. Li ist eine chinesische Textilarbeiterin, die von Schleppern nach Chioggia geschickt wird, wo sie ihre Schulden abarbeiten soll. Sie lernt dort einen älteren Kroaten kennen, der allgemein „der Dichter“ genannt wird. Andrea Segre erzählt in seinem ruhigen Film von unbehausten Menschen und ihren Versuchen, in der Literatur eine geistige und in der Welt eine konkrete Heimat zu finden.

Text: Bert Rebhandl

Foto: Simone Falso / Rendezvous Filmverleih

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Venezianische Freundschaft“ im Kino in Berlin

Venezianische Freundschaft (Io sono Li), ?I/F 2011; R: Andrea Segre; ?D: Zhao Tao, Rade Serbedzija; ?98 Minuten; FSK 0

Kinostart: 5. Dezember

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