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"Victor Frankenstein – ­Genie und Wahnsinn" im Kino

"Victor Frankenstein – ­Genie und Wahnsinn" im Kino

Bloody Brits! Wissen britische Filmschauspieler nicht mehr, dass wir sie gerade für ihr ­Understatement lieben? Warum sonst machen sich gerade zwei von ­ihnen im Kino zu Hampelmännern? Erst Ralph Fiennes in "A Bigger Splash", nun James McAvoy als "Victor Frankenstein". Zugegeben, der war ein Rollenmodell für den mad scientist, der Gott spielen und Leben erschaffen wollte – und die meisten der Schauspieler legten sich mächtig ins Zeug. McAvoy allerdings tritt hier so auf, als würde er fort­während Aufputschmittel einwerfen.
Dabei ist der Ansatz des Dreh­buches von Max Landis (der Sohn von John) durchaus originell: die Geschichte aus der Perspektive von Frankensteins Assistenten Igor zu erzählen. Den kennt man aus früheren Filmen als buck­ligen Kretin, hier, verkörpert von Daniel Radcliffe, ist er ein nicht unintelligenter Mensch mit mehr Skrupel als Frankenstein. Dass der Film sich auf die Beziehung der beiden konzentriert, bedeutet aber auch, dass er sich für das ­"Monster" kaum interessiert.    

Text: Frank Arnold

Foto: Fox

Orte und Zeiten: Victor Frankenstein – ­Genie und Wahnsinn

Victor Frankenstein (OT) USA 2015, 110 Min., R: Paul McGuigan, D: Daniel Radcliffe, James McAvoy, Jessica Brown Findlay, Andrew Scott

?Kinostart: Do, 12. Mai 2016

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