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Tragikomödie

„Victoria – Männer und andere Missgeschicke“ im Kino

Victoria (Virginie Efira) ist Ende 30 und alleinerziehende Anwältin. Eine Macherin mit aktivem Sexleben, die betont, dass ihr der Austausch von Körpersäften momentan nicht viel bedeutet

Foto: Alamode Film

Bewegung kommt in ihren Alltag, als sie sich dazu überreden lässt, Vincent, einen ihrer besten Freunde, vor Gericht zu verteidigen – wo Victoria Privates und Berufliches doch immer strikt getrennt hat. Vincent wird von seiner Freundin beschuldigt, während einer Party versucht zu haben, sie mit einem Messer zu ermorden. Einziger Zeuge: ein Dalmatiner. Der smarte Ex-Dealer Sam, die neue Betreuung für Victorias kleine Mädchen, ist da auch keine Hilfe.
Autorin und Regisseurin Justine Triet passt ihre Inszenierung an den sprunghaften Charakter Victorias an und hüpft munter zwischen den Szenarien und Konflikten hin und her, allerdings auf Kosten einer gewissen Stringenz. So entstehen amüsante Situationen, in denen Victoria versucht, die Kontrolle zu bewahren. Virginie Efira („Birnenkuchen mit Lavendel“), spielt diese komplizierte Frau mit einem adäquaten Mix aus Souveränität und Zweifel. Das Leben an sich ist nun mal kompliziert. 

Victoria (OT) F 2016, 97 Min., R: Justine Triet, D: Virginie Efira, Vincent Lacoste, Start: 4.5.

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