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„Vijay und ich – Meine Frau geht fremd mit mir“ im Kino

Vijay_Und_Ich_03_c_SenatorFilmVerleihAls „das grüne Pechkaninchen“ ist er der Star der beliebten TV-Kinderserie „Planet der Kichererbsen“, die Rolle seines Lebens aber mimt der Schauspieler Wilhelm Wilder, als er nach einem Autounfall irrtümlich für tot gehalten wird. Mithilfe eines indischen Freundes, angeklebtem Bart, Kontaktlinsen und Schminke nimmt er eine neue Identität an: Als Banker Vijay Singh aus Mumbai erobert er ein zweites Mal das Herz seiner Ehefrau. Selbst wenn man die höchst unglaubwürdige Prämisse akzeptiert, dass die langjährige Gattin, eine Psychologin, ihren eigenen, kostümierten Mann nicht erkennt, bereitet diese Komödie auf Boulevardtheater-Niveau nur wenig Vergnügen, trotz versierter Hauptdarsteller, eines schönen Titelvorspanns und eines vorzüglichen Jazz-Soundtracks. Es mangelt an zündendem Witz, die Inszenierung ist schwunglos und die Schlusspointe höchstens für ein müdes Lächeln gut.

Text: Ralph Umard

Foto: Senator Filmverleih GmbH

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Vijay und ich – Meine Frau geht fremd mit mir“ im Kino in Berlin

Vijay and i Belgien/Luxemburg/Deutschland 2013; Regie: Sam Garbarski; Darsteller: Moritz Bleibtreu (Will / Vijay Singh), Patricia Arquette (Julia Wilder), Danny Pudi (Rad); 96 Minuten; FSK 6

Kinostart: 5. September

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