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Vive la France! Klassiker des französischen Stummfilms

Koketter Liebreiz: Vive la France! feiert berühmte und höchst selten gezeigte Klassiker des französischen Stummfilms bei freiem Eintritt

Cineteca di Bologna Archivio Film

Im alljährlichen Sommer-Festival des Kinos Babylon in Mitte dreht sich diesmal alles um den französischen Stummfilm. Ein inhaltlich wie ästhetisch breit gefächertes Programm von 50 Filmen hat Kurator Friedemann Beyer ausgesucht, neben berühmten Klassikern auch Entdeckenswertes wie Jacques Feyders berührendes und toll fotografiertes Kindheitsdrama „Visages d’enfants“ (1925) um einen Zehnjährigen, der in der Trauer um seine Mutter ­beinahe eine Katastrophe auslöst.
Ein weiterer Höhepunkt der Reihe sind die fünf Vorstellungen mit Louis Feuillades fantasievollem Abenteuer-Serial „Fantômas“ (1913/14), die wie alle Filme des Festivals von wechselnden Organisten und Pianisten ­musikalisch begleitet werden. Eröffnet wird die Reihe am 3. August mit Jean Renoirs ­Emile-Zola-Verfilmung „Nana“ (1926), einer Hommage des Regisseurs an den koketten Liebreiz seiner Hauptdarstellerin und damaligen Frau Catherine Hessling. Auch dabei: Louise Brooks in „Prix de Beauté“ (Foto).

Vive la France! Klassiker des französischen Stummfilms 3.-13.8., Babylon, Rosa-Luxemburg-Platz, Mitte, Eintritt frei, www.babylonberlin.de/stummfilmlivefestival.htm

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