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„Warm Bodies“ im Kino

2013ConcordeFilmverleihGmbHNach dem Erfolg der Fernsehserie „The Walking Dead“ und bevor Brad Pitt bald mit „World War Z“ ins Kino kommt, ist klar – Zombies sind in. Und die erste untote Teenager-Romanze war nur eine Frage der Zeit: Basierend auf dem Roman „Warm Bodies“ („Mein fahler Freund“) wird hier von einem Jung-Zombie namens R (Nicholas Hoult) erzählt, der sich in die lebendige Julie (Teresa Palmer) verliebt. Der schluffige Untote mit der Vorliebe für Kuschel-Pop rettet Julie vor seinen Artgenossen. Dass er bei ihrem ersten Zusammentreffen Julies Freund gemurkst hat und sich ab und an als Snack dessen Hirn und Erinnerungen einverleibt, sagt R ihr besser nicht. Regisseur Levine („50/50“) inszeniert einen freundlichen Schwank nicht ohne Härten oder Charme. Doch nur momenteweise gibt es hübsche, spitze Seitenhiebe auf das Zombie-Kino, die moderne Konsumgesellschaft und jugendliche Balz-Rituale: Wie sein untoter Protagonist ist auch der Film irgendwie doch zu nett.

Text: Thomas Klein

Foto: 2013 Concorde Filmverleih GmbH

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Warm Bodies“ im Kino in Berlin

Warm Bodies USA 2012; Regie: Jonathan Levine; Darsteller: Nicholas Hoult (R), Teresa Palmer (Julie), Analeigh Tipton (Nora); 97 Minuten; FSK k.A.; Kinostart: 21. Februar

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