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Weltall vs. Weltmeister

Weltall vs. Weltmeister

Und wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz der deutschen Kinocharts mit zwei Gewinnern: Offizielle Nummer eins mit dem besten Umsatz ist erneut Interstellar, der bei soliden 310.000 verkauften Tickets auf ein Einspiel von 3,05 Mio. Euro kam und gesamt nunmehr bei knapp 900.000 Besuchern hält. Da in Deutschland zwar traditionell stets die Besucherzahlen betrachtet werden, das offizielle Ranking aber nach Einspielergebnissen listet, ist der Science-Fiction-Film von Christopher Nolan Spitzenreiter. Obwohl der mit Abstand bestbesuchte Film des Wochenendes Die Mannschaft ist, der in 725 Kinos 360.000 Zuschauer anlocken konnte, damit aber nur 2,9 Mio. Euro umsetzte und deshalb in den Charts auf Platz zwei geführt wird. Mit mehr als 700 Besuchern pro Kopie hatte der Film auch den besten Besucherschnitt. Allemal ein starkes Ergebnis für die Überraschungsdoku über den Weltmeisterschaftstriumph der deutschen Fußballnationalmannschaft in Brasilien, deren Kinostart überhaupt erst vor zwei Wochen bekannt gegeben worden war. Sönke Wortmanns WM-Doku „Deutschland. Ein Sommermärchen“ von 2006 war mit einer Mio. Besucher am Startwochenende angelaufen und kam insgesamt auf 4,0 Mio. Zuschauer. Die Plätze drei und vier gingen ebenfalls an Neustarts: Dumm und dümmehr mit Jim Carrey und Jeff Daniels wurde in 486 Kinos von 160.000 Besuchern gesehen und spielte 1,3 Mio. Euro ein. Dahinter schaffte es Liam Neeson in Ruhet in Frieden – A Walk Among the Tombstones in 303 Kinos auf 125.000 Zuschauer und 1,05 Mio. Euro Boxoffice. Die Top fünf beschließt Christian Ditters zuverlässiger Love, Rosie – Für immer vielleicht, der es am dritten Wochenende auf etwas mehr als 60.000 Besucher schaffte und damit 500.000 Euro einspielte. Gesamt wurde die Romanze bereits von knapp 350.000 Zuschauern gesehen.

Quelle: Blickpunkt Film

Foto: Warner

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