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„Wie ausgewechselt“ im Kino

Wie ausgewechselt

Dave (Jason Bateman) ist ein gestresster Anwalt und Vater von drei Kindern. Sein alter Schulfreund Mitch (Ryan Reynolds, der eben noch als bierernster Superheld „Green Lantern“ durchs All flitzte), ein sorglos infantiler Sin­gle, der sich als Softpornodarsteller verdingt. Nach einem feuchtfröhlichen Herrenabend drückt den beiden sehr unterschiedlichen Freunden mächtig die Blase. Sie pinkeln in einen verwunschenen Springbrunnen, finden sich urplötzlich im Körper des anderen wieder und müssen nun dessen Leben meistern. Die Idee ist bescheuert und alles, was daraus resultiert, vorhersehbar. Deshalb versucht es Regisseur David Dobkin („Die Hochzeits-Crasher“) mit der Brechstange. Will heißen: mit Körperflüssigkeiten. Denn selbst in gemäßigten Romantic Comedys gehört der von Anarcho-Komikern wie den Farrelly-Brüdern („Verrückt nach Mary“) etablierte Fäkalhumor inzwischen zum guten Ton. Eben erst sah sich Kristen Wiig in „Brautalarm“ mit einem durch mexikanisches Essen verursachten Kollektivdurchfall konfrontiert. In „Wie ausgewechselt“ bekommt Familienvater Dave schon zu Beginn des Films eine Ladung grün-brauner Babykacke ins Gesicht und in den Mund geschleudert.

Text: Jörg Buttgereit

Foto: Universal

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Wie ausgewechselt“ im Kino in Berlin

Wie ausgewechselt (The Change-Up), USA 2011; Regie: David Dobkin; Darsteller: Ryan Reynolds (Mitch Planko), Jason Bateman (Dave Lockwood), Leslie Mann (Jamie Lockwood); 113 Minuten; FSK 16

Kinostart: 13. Oktober

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