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Wie erwartert: Die Affen übernehmen die Spitze

Planet der Affen: Revolution

Und wieder eine neue Nummer eins in den deutschen Kinos: „Planet der Affen: Revolution“ hat sich an die Spitze gesetzt – mit fast den gleichen Zahlen, die am Vorwochenende „22 Jump Street“ als Spitzenreiter schrieb. In 634 Kinos trotzte das Sequel des Reboots von 2011 dem Sommerwetter und kam bei 380.000 verkauften Tickets auf ein Einspiel von 4,1 Mio. Euro. Damit lag der Blockbuster von Matt Reeves zwar hinter den Besucherzahlen von „Planet der Affen: Prevolution“ an dessen Startwochenende (415.000), aber war dank 3D-Zuschlags nach Einspielergebnis deutlich besser als der Vorgänger (3,1 Mio. Euro).
„22 Jump Street“ baute am zweiten Wochenende sichtbar ab, holte sich aber Platz zwei mit 1,9 Mio. Euro Umsatz bei 235.000 Besuchern. Gesamt steht die Actionkomödie mit Channing Tatum und Jonah Hill damit kurz vor dem Sprung über die Eine-Mio.-Besucher-Marke. Als zweitbester Neuling kam „Step Up: All In“, der fünfte Film der Erfolgsreihe, auf 1,8 Mio. Euro Umsatz und 180.000 Zuschauern. Damit lag er zwar deutlich hinter den beiden letzten Teilen, die jeweils mit mehr als 250.000 Kinogängern gestartet waren, aber in etwa auf Höhe des zweiten Teils, „Step Up to the Streets“, der 2008 gesamt auf 900.000 Besucher gekommen war. Im Vergleich zu den Startergebnissen in Großbritannien (Platz acht) und den USA (Platz sechs) schnitt „Step Up: All In“ in Deutschland besser ab.
„Drachenzähmen leicht gemacht 2“ freute sich am dritten Wochenende über 230.000 Zuschauer und knapp 1,8 Mio. Euro Einspiel. Er hält damit gesamt schon jetzt Kurs auf das endgültige Ergebnis von „Drachenzähmen leicht gemacht“, der 2010 1,6 Mio. Besucher erzielt hatte. Die Top fünf beschließt „Transformers: Ära des Untergangs“, der am vierten Wochenende bei 160.000 gelösten Tickets 1,6 Mio. Euro umsetzte. Michael Bays Actionkracher ist damit kurz davor, auch nach Besuchern das zu werden, was er mit seinem Einspielergebnis von 25 Mio. Euro bereits ist: der erfolgreichste Film des laufenden Kinojahrs (bislang: „The Wolf of Wall Street“ mit 2,4 Mio. Zuschauern).
Und schließlich bliebe – auf Platz sechs – noch der eigentliche Wunderfilm des Wochenendes, „Monsieur Claude und seine Töchter“, der am dritten Wochenende abermals zulegte und diesmal 190.000 Besucher anlockte, die für ein Einspiel von 1,5 Mio. Euro sorgten. Gesamt hält der Sleeperhit der Saison bei 700.000 Zuschauern und ist damit der erfolgreichste Film in der Geschichte von Neue Visionen.
Auf Platz 13 ging „Ein Augenblick Liebe“ in 96 Kinos ins Rennen und kam auf 16.000 Besucher sowie 125.000 Euro Einspiel. „Ab durch den Dschungel“ landete in 156 Kinos mit 10.000 Besuchern und 70.000 Euro Umsatz auf Platz 16. Und „Gott verhüte!“ schaffte es in 67 Kinos auf Platz 19 auf 6500 Kinogängern und 45.000 Euro Boxoffice.
Drei deutsche Filme landeten in den Top 20: „Wir sind die Neuen“ legte am vierten Wochenende noch einmal zu und belegte mit 55.000 Besuchern und 430.000 Euro Einspiel Platz acht. Gesamt nähert sich der Sleeperhit von Ralf Westhoff der 400.000-Besucher-Marke. „Die geliebten Schwestern“ holten sich auch am zweiten Wochenende 25.000 Besucher und 215.000 Euro Einspiel. Und „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ belegte Platz zehn am fünften Wochenende mit 170.000 Euro Boxoffice bei 30.000 Besuchern.

Gesamt wurden an diesem sehr soliden Wochenende 1,8 Mio. Tickets abgesetzt und 16 Mio. Euro eingespielt.

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: 2014 Twentieth Century Fox

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