Sportkomödie

„Wir sind Champions“ im Kino

Coach Marco verliert seinen Job und ramponiert zudem alkoholisiert einen Polizeiwagen. Als Strafe wird ihm gemeinnützige Arbeit beim Basketballteam Amigos aufgebrummt – mit „Menschen, die intellektuell eingeschränkt sind“, wie es die Richterin formuliert.

Concorde

Ein Plus an „Wir sind Champions“ ist die unverblümte Alltagssprache des Films, die für alle der spanischen Sprache Mächtigen im Original ein großer Spaß sein dürfte und auch in der Synchronfassung noch gut funktioniert. Doch keine Sorge, jedes „Mongo“ wird hier prompt mit einem Tritt in die Eier sanktioniert. Bald wird klar: Wir sehen einen Film, gefertigt nach der EU-Komödien-Norm „Ziemlich beste Freunde“.

Marcos Wandlung vom Stinkstiefel zum Buddy ist damit gesetzt. Dabei liefert der Film zu Beginn, getragen von einem großartig ­gecasteten Laien-Team, durch gnaden­lose Übertreibung, viel Sprachwitz und Situationskomik prima Ansätze. Ohne Not werden aber immer mehr Probleme ins Drehbuch geschrieben, die es gar nicht gebraucht hätte für ­diesen unterhaltsamen Film. 

Wir sind Champions E 2018, 118 Min., R: Javier Fesser, D: Javier Gutiérrez, Jesús Lago Solís, Roberto Sánchez, Start: 20.9.

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