Tierische Komödie

„Wuff“ im Kino

Schwer aktiv dieser Mann: Kurz nach seinem Genrefilm „Asphaltgorillas“ kehrt Regisseur Detlev Buck mit „Wuff“ erneut ins Kino zurück. Im Mittelpunkt: Diverse Paare und Singles und ihre Unfähigkeit zum Zusammenleben

DCM/ Oliver Vaccaro

Die besten Freundinnen Ella, ­Cecile, Lulu und Silke machen unterschiedliche Erfahrungen mit den Männern, lernen adrette Förster kennen, werden verlassen, erleben misslungene Dates oder vielleicht sogar die große Liebe. Und immer mit dabei: ­diverse Vierbeiner wie Bozer, Simpson oder Streuner, die mal die menschlichen Beziehungskisten kitten, mal als Ersatz oder als Kuppler herhalten müssen.

Wirklich komisch ist das nicht, und wegen der episodischen Struktur auch wenig dramaturgisch zwingend. Immerhin: Einige Szenen sind hübsch anzusehen, etwa das Hunde­fußball-Turnier mit Oli (Frederick Lau) oder die erfrischend forsche Art der Hundeflüsterin Silke (Marie Burchard). Aber insgesamt wirken die Berliner Szenerie und die ­losen Geschichten doch eher seicht, trotz des prominenten Casts. In einer Nebenrolle ist übrigens der Kolumnist Harald Martenstein zu sehen.

Wuff D 2018, 114 Min., R: Detlev Buck; D: Emily Cox, Frederick Lau, Johanna Wokalek, Kostja Ullmann, Start: 25.10.

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