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Würdiger Wettbewerb in Venedig

Nach der Eröffnung mit dem nostalgischen „Baaria“ am Mittwoch feierte am späteren Donnerstag-Abend einer der mit größter Spannung erwarteten Titel des Wettbewerbs seine Premiere in Venedig. „The Road“-Hauptdarsteller Viggo Mortensen (Foto) wurde mit großem Applaus begrüßt. Die Weinstein-Brüder waren neben Regisseur John Hillcoat ebenfalls angereist, um die erste Präsentation der Adaption der vielgepriesenen Endzeit-Tragödie von Cormac McCarthy mit zu erleben. Das düstere Roadmovie in aschenen Farben, das die verzweifelte Abhängigkeit und Liebe zwischen Vater und Sohn erfahrbar macht, vermochte zu beeindrucken.
Am Freitag stellen mit Werner Herzog und Jessica Hausner zwei deutschsprachige Filmemacher ihre neuesten Arbeiten vor. Hausners witziger und perfekt choreografierter und kadrierter Film „Lourdes“ über eine Gruppe von Pilgern erntete bereits bei der Pressevorführung großen Beifall, ein unbedingt preiswürdiger Beitrag. Im neuen, auf dem Vorplatz des Casino aufgestellten Sala Perla 2 feierten am Donnerstag auch die Autorentage im Beisein von Mostra-Chef Marco Müllerihre würdige Eröffnung mit dem leise, aber zwingend sich entwickelndem und stark gespieltem Drama „Je suis heureux que ma mиre sois vivante“ von Claude Miller und seinem Sohn Nathan Miller.

Quelle: Blickpunkt:Film

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