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„X-Men Origins: Wolverine“ im Kino

X-Men Origins: WolverineEs muss ja auch viel erzählt werden in „X-Men Origins: Wolverine„: Neben der Vorgeschichte des vom Publikum geliebten und von Hugh Jackman mit zwingender Intensität gespielten Mannes mit den Adamantium-Klauen auch die Voraussetzungen des Konfliktes zwischen Magneto und Prof. Xavier, der in den „X-Men“-Filmen eskaliert.
Aber keine Angst, der Handlung lässt sich auch ohne Vorkenntnisse folgen. „X-Men Origins: Wolverine“ ist ein amüsantes, spezialeffektestrotzendes High-End-Produkt, rasant inszeniert von Gavin Hood, der atemlos von dramatischem Höhepunkt zu donnernder Kampfsequenz, zu spannungsgeladener Situation, zu überraschender Wendung eilt.
Auf die Dauer ist das fast ein bisschen viel, zumal Wolverines Charakterentwicklung inmitten all des Spektakels auf der Strecke zu bleiben droht. Dabei hat er mit Vatermord, Bruderrivalität, Liebes­betrug und Vertrauensverrat mehr als genug Gründe dafür, auf seine Menschlichkeit zu pfeifen und endgültig zur Bestie zu werden. Und warum er das letztlich nicht tut, darum sollte es doch eigentlich gehen.

Text: Alexandra Seitz

tip-Bewertung: Sehenswert

X-Men Origins: Wolverine, USA 2009; Regie: Gavin Hood; Darsteller: Hugh Jackman (Logan/Wolverine), Ryan Reynolds (Wade Wilson/Deadpool), Liev Schreiber (Victor Creed/Sabretooth); Farbe, 105 Minuten

Kinostart: 29. April

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