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„Zombiber“ im Kino

Zombiber

Die Biberopfer sind mal wieder belämmerte College-Babes in Hot Pants und ihre schwanzgesteuerten Boys, denen in unterhaltsamen 74 Minuten der Garaus gemacht wird. Bemerkenswert an „Zombiber“ ist der Aufwand, den die Biber betreiben, um ihre Beute zu bekommen. Ihre beeindruckenden Beißerchen benutzen sie zum Barrikadenbau, beharrlich belagern sie die Blockhütte der bleicher werdenden Twens und bohren sich durch Bretter, Brustkörbe und Beine. Selbst mit Baseballschlägern zu Biberbarbecue verarbeitet bleiben sie erstaunlich angriffslustig. Zu spaßen ist mit diesen durch Giftmüll mutierten Rackern, deren Opfer dann auch noch zu menschlichen Biberzombies mutieren, nicht. Abgedrehter Trash wie in „Sharknado“ wird hier nicht geboten, dafür bedienen die Filmemacher zu brav die Konventionen des Horrorkinos.

Text: RFD

Foto: Splendid Film

Orte und Zeiten: „Zombiber“ im Kino in Berlin

Zombiber (Zombeaver), USA 2014; Regie: Jordan Rubin; Darsteller: Cortney Palm (Zoe), Rachel Melvin (Mary), Bill Burr (Joseph); 77 Min.

Kinostart: Do, 06. November 2014

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