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„Zorn der Titanen“ im Kino

Zorn der Titanen

Zehn Jahre, nachdem Perseus den Kraken besiegte, der Athen und seine Bewohner bedrohte, muss er erneut in den Kampf ziehen. Den Zorn der Götter haben die Menschen sich zugezogen, weil sie diese kaum noch verehren. Also plant Zeus‘ Sohn Ares, gemeinsam mit Kronos, dem Anführer der eingekerkerten Titanen, die Menschheit zu unterjochen oder gar auszurotten. In Hades, dem Herrn der Unterwelt, findet er dafür einen willigen Verbündeten.
Die griechische Mythologie tritt in dieser Fortsetzung von „Kampf der Titanen“ in den Hintergrund zugunsten der Action. Den neuen Helfern von Perseus, die mit ihm in die Schlacht ziehen, werden nur wenige Momente zugebilligt, ihre Individualität deutlich zu machen, am ehesten noch dem wenig bekannten Halbgott Argenor, der sich auch als „Der Seefahrer“ bezeichnet und für einige Komik gut ist, ebenso wie Bill Nighy, der seinen Hephaistos durch seine unverwechselbare Diktion interessant macht.
Den Film inszeniert Jonathan Liebesman nicht unähnlich seinem vorangegangenen „World Invasion: Battle Los Angeles“ als Materialschlacht, in der der Overkill der Effekte den Zuschauer bald zu langweilen beginnt. Am Ende hat man den Eindruck, eher eine Promo-Reel für Special Effects als einen Film mit einer spannenden Geschichte gesehen zu haben.

Text: Frank Arnold

Foto: Jay Maidment / Warner Bros.

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Zorn der Titanen“ im Kino in Berlin

Zorn der Titanen (Wrath of the Titans), USA 2012; Regie: Jonathan Liebesman; Darsteller: Sam Worthington (Perseus), Ralph Fiennes (Hades), Liam Neeson (Zeus); 99 Minuten; FSK 12

Kinostart: 29. März

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