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Zwei Deutsche im Rennen um den Studenten-Oscar

Die Schaukel des Sargmachers

Abermals sind deutsche Filmhochschüler unter den Finalisten für den ausländischen Studentenoscar. Wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences jetzt bekannt gibt, sind gleich zwei deutsche Nachwuchsfilmemacher unter den fünf Finalisten, die jetzt ausgewählt wurden: Thomas Stuber von der Filmakademie Baden-Württemberg mit „Von Hunden und Pferden“ sowie Elmar Imanov von der ifs köln mit dem in Aserbaidschan gedrehten „Die Schaukel des Sargmachers“ (Szenenfoto). Sie konkurrieren mit Benjamin Mathews von der Australian Film Television and Radio School („Emily“), David Winstone, University of Westminster, U.K. („For Elsie“); sowie mit Jamie Stone (National Film and Television School, U.K.) mit „Skyborn“.
Eingereicht waren diesmal 51 Filme aus 29 Ländern. Der 39. Studentenoscar wird am 9. Juni im Samuel Goldwyn Theater in Beverly Hills vergeben. Drei der fünf Finalisten werden nun ausgewählt und nach Los Angeles eingeladen, wo sie ein einwöchiges Programm mit Branchenaktivitäten und Networking mit US-Studentenoscar-Gewinnern erwartet.
Deutsche Filmhochschüler sind mit schöner Regelmäßigkeit bei den Studentenoscars vertreten. Einige von ihnen kamen in Anschluss an den Studentenoscar auch noch zu Ehren bei der regulären Oscarverleihung. In diesem Jahr war etwa Max Zähle mit „Raju“ auch für den Kurzfilmoscar nominiert. Der 2008er-Gewinner Reto Caffi ging mit „Auf der Strecke“ ebenfalls anschließend ins große Oscarrennen, gleiches gelang Ulrike Grote drei Jahre zuvor mit „Die Ausreißer“. Im Jahr 2000 holte Florian Gallenberger mit „Quiero Ser“ erst den Honorary Foreign Film Award und schließlich den Oscar als bester Kurzfilm.

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: ifs/Imбnov, Blondiau

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