Kino & Film in Berlin

Kinoprogrammpreise Berlin-Brandenburg 2013 vergeben

Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus (Foto) hat gestern die Kinoprogrammpreise verliehen

Kirsten_NiehuusIm 15. Jahr der Verleihung der Kinoprogrammpreise Berlin-Brandenburg hatte das Medienboard Berlin-Brandenburg erstmals die Deutsche Filmakademie ins Boot geholt. Deren Präsidentin Iris Berben betonte bei der gestrigen Verleihung die Bedeutung des Programmkinos: „Vielfalt ist eine Basis für Kreativität, also ist sie für das Kino und im Kino sehr wichtig. Ein zu viel kann es nur geben, wo es zu wenig Interesse seitens des Publikums gibt. Außerdem trägt ein gutes Programmkino nach meiner Erfahrung immer den persönlichen Stempel dessen, der oder die es leitet. Programmkinomacher sind in der Regel fähige Kuratoren und gute Gastgeber.“

Überreicht wurden die 37 Programmprämien im Gesamtwert von 269.000 Euro von Medienbord-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus, die erklärte: „Wir sind sehr stolz auf die ziemlich größte Kino-Vielfalt in der Hauptstadtregion. Mit ihrem großen Engagement sorgen insbesondere die Preisträger des Kinoprogrammpreises dafür, dass das Publikum ein breites Filmangebot genießen kann. Damit das auch in Zukunft so bleibt, unterstützt das Medienboard die Kinobetreiber seit 2010 mit Fördermitteln bei der Digitalisierung ihrer Leinwände.“

Die höchsten Prämien in Höhe von jeweils 12.000 Euro erhielten in Berlin die Kinos Central, Eiszeit, Filmtheater am Friedrichshain, fsk, Hackesche Höfe, Krokodil, Lichtblick, Moviemento, Sputnik und Union, in Brandenburg das Capitol in Königs-Wusterhausen, die Thalia Arthouse Kinos in Potsdam und das Multikulturelles Centrum Templin. Alle ausgezeichneten Kinos sowie die Jurybegründungen unter www.medienboard.de.

Quelle: Blickpunkt:Film

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