Konzerte & Party

„The Atlantic Ocean“ von Richard Swift

Richard Swift Auf seinem vierten regulären Album klingt der Mann aus Portland nun, als sei er als fünfter Beatle in den Abbey-Road-Studios dabei gewesen. „Song For Milton Feher“ hüpft auf federnden Piano-Akkorden ein wie McCartneys „Martha“; anderswo poltert der Beat handfest wie in „Mean Mr. Mustard“. Swift braucht dafür weder Steinway noch Band. Ihm reicht im Wesentlichen sein Keyboard, das mitunter trashig klingt wie ein Flohmarkt-Kauf. In „Ballad Of Old What’s His Name“ wird’s auch mal voll im Studio, mit Ryan Adams und Wilco-Basser Pat Sansone als Gästen. Ach ja, Sean Lennon ist ebenso dabei – es passt aber auch zu schön.

Text: Ulrike Rechel

tip-Bewertung: Annehmbar

Richard Swift, The Atlantic Ocean (Secretly American/Cooperative) 

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